Forest Of Lorien
Boston Terriers
Meine Geschichte
Meine Reise mit Boston Terriern begann nicht mit einem Plan, sondern mit einem Gefühl. Ein Gefühl, dass genau dieser eine kleine Hund mit Fledermausohren, großen runden Augen und einem ständig wackelnden Hinterteil genau das in mein Leben bringen würde, was mir gefehlt hat: Freude, Lebendigkeit, und ein kleines bisschen Chaos.
2016 zog mein erster Boston Terrier, Tyrone, bei mir ein. Eigentlich war er „nur“ als Begleithund gedacht, doch sehr schnell wurde klar, dass er so viel mehr sein würde. Mit seiner verrückten, lustigen und unglaublich großen Persönlichkeit hat er mich vom ersten Moment an verzaubert. Durch ihn habe ich mich nicht nur in ihn, sondern in die gesamte Rasse verliebt. Tyrone war alles, was ich mir hätte wünschen können, aber er entsprach nicht vollständig dem gewünschten Rassetyp. Deshalb habe ich mich bewusst und verantwortungsvoll dafür entschieden, ihn
kastrieren zu lassen. Gleichzeitig wurde mir klar, dass ich den nächsten Schritt gehen möchte, und zwar
richtig.
2019 zog meine erste Hündin bei mir ein: Hela. Ich habe sie ganz bewusst als vielversprechenden Show-Welpen ausgewählt, und sie wurde zu einer meiner wichtigsten Grundlagen. Ab diesem Moment hat sich vieles verändert.
Was mit Liebe zu einem Hund begann, wurde zu einer echten Leidenschaft. Und irgendwann zu etwas, das heute ein fester Teil meines Lebens ist.
Beruflich arbeite ich im Bereich Recht und Datenschutz, eine Welt, die oft sehr strukturiert und manchmal auch etwas distanziert ist. Meine Hunde sind das genaue Gegenteil davon. Sie bringen Wärme, Nähe und echtes Leben in meinen Alltag. Und genau deshalb ist mir eines besonders wichtig: Ich lebe nicht von meinen Hunden – ich lebe mit ihnen.
Die Zucht ist nicht mein Lebensunterhalt. Ich habe meinen eigenen Beruf, der mir diese Unabhängigkeit ermöglicht. Dadurch bin ich frei in meinen Entscheidungen – und kann immer das tun, was wirklich richtig ist: für meine Hunde und für die Rasse.
Meine Hunde sind keine Zwingerhunde. Sie leben mit mir, mitten im Alltag, als Teil meiner Familie. Ich kenne jeden einzelnen ganz genau, ihre Eigenheiten, ihre kleinen Besonderheiten, das, was sie glücklich macht. Diese Verbindung ist für mich unbezahlbar.
Und ich bin überzeugt: Genau das spiegelt sich auch in den Welpen wider. Am Ende sind Boston Terrier für mich nicht einfach ein Hobby oder eine Aufgabe – sie sind ein Teil von mir.





